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Krisenerlebnisse können auch im Kopf tiefe Spuren hinterlassen

Nach einem Unfall, einer Gewalttat oder einem anderen schwerwiegenden negativen Ereignis steht zunächst die Hilfe für körperlich erlittene Schäden der Betroffenen im Mittelpunkt. Dann sind Notfallärzte gefordert, die alles daran setzen, Leben und Gesundheit des Geschädigten zu bewahren. Weniger im Fokus stehen die Auswirkungen einer solchen Krisensituation auf die psychische Verfasstheit der Beteiligten und Augenzeugen. Dafür dass auch in dieser Hinsicht Hilfe bereitsteht, sorgen Notfallpsychologen. Diese sorgen nicht nur für erste Hilfe in der Akutsituation unmittelbar nach dem Ereignis, sondern begleiten die Betroffenen auch in der Folgezeit bei der Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse. Ziel dabei ist, die Entwicklung einer eventuellen späteren Traumafolgestörung oder auch Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu verhindern. Neben einer PTBS kann ein solches Erlebnis auch zu anderen gesundlichen Beeinträchtigungen wie Depression, Persönlichkeits-, Angst- oder Esstörungen und weiteren Beschwerden kommen. Da sich nach einem solchen Ereignis diese Symptome verfestigen und ausweiten können, ist professionelle Hilfe dringend anzuraten.

Quellen: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/pso/patienteninformationen/informationen-zu-stoerungsbildern/traumafolgestoerungen, https://www.notfallpsychologie.net/